Allgemeine Geschaftsbedingungen (AGB)
§ 1 GELTUNGSBEREICH
Alle Leistungen von Nadin Erbe c/o IP-Management #3445, Ludwig-Erhard-Straße 18, 20459 Hamburg, erfolgen ausschließlich aufgrund der folgenden allgemeinen Geschäftsbedingungen. Diese sind Bestandteil jedes Vertrages, den der Anbieter mit dem Kunden (folgend auch Teilnehmer genannt) über die Teilnahme an Seminaren und Workshops des Anbieters schließt.
Geschäftsbedingungen, die der Teilnehmer stellt, finden keine Anwendung, auch wenn der Anbieter ihrer Geltung im Einzelfall nicht gesondert widerspricht. Selbst wenn der Anbieter auf ein Schreiben Bezug nimmt, das Geschäftsbedingungen, die der Teilnehmer oder ein Dritter stellt, enthält oder auf solche verweist, liegt darin kein Einverständnis mit der Geltung jener Geschäftsbedingungen.
§ 2 QUALITÄT DER LEISTUNGEN
Die angebotenen Leistungen werden anhand der Qualitätsgrundsätze des Anbieters durchgeführt. Praxisnähe und Menschenorientierung bestimmen den Aufbau und Verlauf aller Trainingsmaßnahmen.
§ 3 VERTRAGSSCHLUSS, VERTRAGSVARIANTEN, KÜNDIGUNG
Der Vertragsschluss erfolgt durch Angebot und Annahme. Dies kann in Videoform, Audioform, Schriftform, Textform oder im Onlineshop des Anbieters erfolgen. Durch die Anmeldung des Teilnehmers gibt dieser ein Angebot zum Vertragsschluss ab. Der Vertrag gilt erst dann als geschlossen, wenn der Anbieter dieses Angebot annimmt.
§ 4 VERGÜTUNG (PREISE, HONORARE, TEILNAHMEGEBÜHREN)
Die Vergütung der angebotenen Leistungen richtet sich nach den ausgewiesenen Teilnahmegebühren der öffentlich angebotenen Veranstaltungen. Die Kursgebühren beinhalten die Seminarteilnahme und Seminarunterlagen. Die Kosten für weitere Speisen, Logis oder Reisekosten sind nicht enthalten, außer diese werden in einzelnen Kursangeboten ausdrücklich aufgeführt. Bei der Bestellung von Waren gelten die im Onlineshop veröffentlichten Preise.
§ 5 WIDERRUFSBELEHRUNG
Ein Widerrufsrecht ist für Teilnehmer, die Unternehmer im Sinne des § 14 BGB sind, ausgeschlossen. Teilnehmern, die Verbraucher im Sinne des § 13 BGB sind, erteilt der Anbieter folgende Belehrung:
a) WIDERRUFSBELEHRUNG FÜR KURSE UND WEITERBILDUNGEN Sie können Ihre Vertragserklärung innerhalb von 14 Tagen ohne Angabe von Gründen in Textform (z.B. Brief oder E-Mail) widerrufen. Die Frist beginnt nach Erhalt dieser Belehrung in Textform, jedoch nicht vor Vertragsschluss und auch nicht vor Erfüllung unserer Informationspflichten gemäß Artikel 246 § 2 in Verbindung mit § 1 Absatz 1 und 2 EGBGB sowie unserer Pflichten gemäß § 312g Absatz 1 Satz 1 BGB in Verbindung mit Artikel 246 § 3 EGBGB. Zur Wahrung der Widerrufsfrist genügt die rechtzeitige Absendung des Widerrufs. Der Widerruf ist zu richten an:
Nadin Erbe c/o IP-Management #3445 Ludwig-Erhard-Straße 18 20459 Hamburg
E-Mail: sophiebach.business@gmail.com
Widerrufsfolgen Im Falle eines wirksamen Widerrufs sind die beiderseits empfangenen Leistungen zurückzugewähren und ggf. gezogene Nutzungen (z.B. Zinsen) herauszugeben. Können Sie uns die empfangene Leistung sowie Nutzungen (z.B. Gebrauchsvorteile) nicht oder teilweise nicht oder nur in verschlechtertem Zustand zurückgewähren beziehungsweise herausgeben, müssen Sie uns insoweit Wertersatz leisten. Dies kann dazu führen, dass Sie die vertraglichen Zahlungsverpflichtungen für den Zeitraum bis zum Widerruf gleichwohl erfüllen müssen. Verpflichtungen zur Erstattung von Zahlungen müssen innerhalb von 30 Tagen erfüllt werden. Die Frist beginnt für Sie mit der Absendung Ihrer Widerrufserklärung, für uns mit deren Empfang.
Besondere Hinweise: Digitale Inhalte sind mit der Freischaltung des Onlinekurses vom Widerrufsrecht ausgeschlossen. Bei Kursen und Weiterbildungen, die Onlinekurse beinhalten, entspricht der Wert der Inhalte des Onlinekurses 50 % der Vertragssumme.
WIDERRUFSBELEHRUNG FÜR WAREN
Sie haben das Recht diesen Vertrag innerhalb von 14 Tagen ohne Angabe von Gründen zu widerrufen. Die Widerrufsfrist beträgt 14 Tage ab dem Tag, an dem Sie oder ein von Ihnen benannter Dritter, der nicht der Beförderer ist, die Waren in Besitz genommen haben bzw. hat; 2 Um Ihr Widerrufsrecht auszuüben, müssen Sie der wita GmbH mittels einer eindeutigen Erklärung (z. B. E-Mail oder Brief) über Ihren Entschluss, diesen Vertrag zu widerrufen, informieren. Sie können dafür den untenstehenden Muster-Widerrufstext verwenden, der jedoch nicht vorgeschrieben ist. Zur Wahrung der Widerrufsfrist reicht es aus, dass Sie die Mitteilung über die Ausübung des Widerrufsrechts vor Ablauf der Widerrufsfrist absenden.
Widerrufsfolgen Wenn Sie diesen Vertrag widerrufen, haben wir Ihnen alle Zahlungen, die wir von Ihnen erhalten haben, einschließlich der Lieferkosten (mit Ausnahme der zusätzlichen Kosten, die sich daraus ergeben, dass Sie eine andere Art der Lieferung als die von uns angebotene, günstigste Standardlieferung gewählt haben), unverzüglich und spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag zurückzuzahlen, an dem die Mitteilung über Ihren Widerruf dieses Vertrags bei uns eingegangen ist. Für diese Rückzahlung verwenden wir dasselbe Zahlungsmittel, das Sie bei der ursprünglichen Transaktion eingesetzt haben, es sei denn, mit Ihnen wurde ausdrücklich etwas anderes vereinbart; in keinem Fall werden Ihnen wegen dieser Rückzahlung Entgelte berechnet. Wir können die Rückzahlung verweigern, bis wir die Waren wieder zurückerhalten haben oder bis Sie den Nachweis erbracht haben, dass Sie die Waren zurückgesandt haben, je nachdem, welches der frühere Zeitpunkt ist. Sie haben die Waren unverzüglich und in jedem Fall spätestens binnen 14 Tagen ab dem Tag, an dem Sie uns über den Widerruf dieses Vertrags unterrichten, zurückzusenden oder zu übergeben. Die Frist ist gewahrt, wenn Sie die Waren vor Ablauf der Frist von 14 Tagen absenden. Sie tragen die unmittelbaren Kosten der Rücksendung der Waren. Für den Rückversand wählen Sie bitte einen Versandtarif mit Versandversicherung und Sendungsverfolgungsnummer.
Sie müssen für einen etwaigen Wertverlust der Waren nur aufkommen, wenn dieser Wertverlust auf einen zur Prüfung der Beschaffenheit, Eigenschaften und Funktionsweise der Waren nicht notwendigen Umgang mit Ihnen zurückzuführen ist.
Vom Rücktrittsrecht ausgeschlossen sind folgende Geschäftsfälle: Kaufverträge über Produkte, die nach Kundenspezifikationen individuell angefertigt werden und eindeutig auf persönliche Bedürfnisse zugeschnitten sind.
Widerruf-Textvorlage Wenn Sie den Vertrag widerrufen wollen, dann füllen Sie bitte die unten stehenden Angaben aus und senden diese als E-Mail an: sophiebach.business@gmail.com
oder via Brief an:
Nadin Erbe c/o IP-Management #3445 Ludwig-Erhard-Straße 18 20459 Hamburg
Hiermit widerrufe ich den von mir abgeschlossenen Vertrag über den Kauf der folgenden Ware/n Bezug nehmend auf folgende Rechnungsnummer:
Heutiges Datum:
Ware/n:
Rechnungsnummer:
Ware erhalten am:
Ihr Name:
Ihre Anschrift:
§ 6 ZAHLUNGSBEDINGUNGEN
Gebühren für die Teilnahme an den Seminaren sind im Voraus zu zahlen. Der Teilnehmer ermächtigt den Anbieter widerruflich die Gebühren im elektronischen Lastschriftverfahren vom Konto des Teilnehmers einzuziehen. Abweichende Zahlungsmodalitäten bedürfen der ausdrücklichen Bestätigung des Anbieters. Kommt der Teilnehmer mit der Zahlung in Verzug, behält sich der Anbieter das Recht vor, ab diesem Zeitpunkt die fälligen Forderungen mit 5% über dem Basiszinssatz der Europäischen Zentralbank zu verzinsen. Ist der Anbieter veranlasst den Teilnehmer wegen Zahlungsverzugs zu mahnen, behält er sich das Recht vor für jede Mahnung eine Mahngebühr in Höhe von 5,00 EUR und Bearbeitungsgebühr in Höhe von 15,00 EUR dem Teilnehmer in Rechnung zu stellen.
Fallen für den Anbieter weitere Kosten an, die direkt auf den Zahlungsverzug des Teilnehmers zurückzuführen sind, hat der Teilnehmer diese dem Anbieter ebenfalls zu ersetzen. Dem Teilnehmer wird die Möglichkeit gewährt darzulegen, dass die Höhe der vorgenannten Mahn- und Bearbeitungsgebühren nicht den tatsächlichen Kosten des Anbieters entspricht.
Zahlungen können mit befreiender Wirkung nur auf das auf der Rechnung angegebene Konto des Anbieters bewirkt werden. Bei Nicht-Einlösung eines SEPA-Lastschriftmandats behält der Anbieter sich vor den Kurszugang mit sofortiger Wirkung bis zur endgültigen Klärung zu sperren.
Die dem Anbieter dadurch entstandenen Kosten sind vom Teilnehmer zu tragen.
§ 7 VERSCHIEBUNG, ÄNDERUNG ODER STORNIERUNG DURCH ANBIETER
Soweit dem Anbieter möglich, werden etwaige Verschiebungen, Änderungen oder Stornierungen dem Teilnehmer rechtzeitig vor den betreffenden Terminen per E-Mail oder in anderer geeigneter Form (z.B. per WhatsApp) mitgeteilt. Sind die Verschiebungen, Änderungen oder Stornierungen auf Einwirkungen durch höhere Gewalt sowie kurzfristige, ärztlich attestierte Arbeitsunfähigkeit des Trainers selbst zurückzuführen, bemüht sich der Anbieter die Teilnehmer hiervon kurzfristig zu unterrichten und entsprechende Ausweichtermine anzubieten.
Eine bis dahin bereits gezahlte Vergütung wird ausschließlich für die stornierte Veranstaltung zurückerstattet. Der Teilnehmer muss die Rückerstattung durch Anzeige beim Anbieter in Textform innerhalb 2 Wochen nach Bekanntgabe der Verschiebung, Änderung oder Stornierung geltend machen.
Für Ansprüche des Teilnehmers oder Dritter aufgrund von Verschiebungen, Änderungen oder Stornierungen haftet der Anbieter nur im Falle von grober Fahrlässigkeit oder Vorsatz oder bei Verletzungen des Lebens, Körpers und Gesundheit. Im Falle grober Fahrlässigkeit ist die Haftung des Anbieters für indirekte und/oder Folgeschäden, insbesondere wegen entgangenen Gewinns, vergeblicher Aufwendungen, Betriebsunterbrechungen oder Produktionsausfalls gegenüber Unternehmern ausgeschlossen.
§ 8 TERMINVERSCHIEBUNG, UMBUCHUNG VON KURSEN, WEITERBILDUNGEN UND EINZELTERMINEN DURCH TEILNEHMER/KUNDEN
Umbuchungen, Terminverschiebungen, Kündigungen, Stornierungen oder Rücktritte bedürfen grundsätzlich der Textform. Das Gleiche gilt für etwaige hiervon abweichende Regelungen. Erfolgt die Verschiebung von Einzelterminen weniger als 48 h vor dem vereinbarten Termin, gilt die Leistung als erbracht.
§ 9 RÜCKTRITT, STORNIERUNG VON KURSEN UND WEITERBILDUNGEN DURCH TEILNEHMER/KUNDEN
Sofern der Kunde eine bereits gebuchte und bezahlte Veranstaltung storniert, richtet sich die Höhe der Rückzahlung durch den Anbieter nach folgender Regelung:
Bis inkl. 28. Tag vor Seminarbeginn: 100% Rückzahlung
Ab dem 28. Tag bis 14. Tag vor Seminarbeginn: 50% Rückzahlung
Ab dem 13. Tag bis 48 Stunden vor Seminarbeginn: 25% Rückzahlung
Ab 48 Stunden vor Seminarbeginn: keine Rückzahlung
Bei unentschuldigtem Nichtantritt ohne vorherige Stornierung erfolgt keine Rückerstattung.
Sofern der Kunde zum Zeitpunkt der Stornierung die Vergütung noch nicht oder nicht vollständig gezahlt hat, bleibt die Zahlungsverpflichtung nach der vorgenannten zeitlichen Staffelung erhalten.
Die Umbuchung bereits verbindlich gebuchter und bestätigter Veranstaltungen durch den Kunden hat keinerlei Einfluss auf Stornierungsfristen. Die Umbuchung einer Veranstaltung durch den Veranstalter auf einen späteren Zeitpunkt hat keine Verlängerung der Stornierungsfristen zur Folge. Der Fristverbrauch setzt mit dem Tag ein, an dem dem Kunden die Buchungsbestätigung per E-Mail zugegangen ist. Grundlage zur Berechnung der Stornierungsfristen und der Höhe der – etwaig hieraus resultierender – Rückerstattungen ist ausschließlich der Termin der ursprünglich gebuchten Veranstaltung. Dem Kunden bleibt freigestellt, nachzuweisen, dass kein oder ein wesentlich geringerer Schaden als die geforderte Pauschale entstanden ist.
Wird die Zahlung der Seminargebühr über den Zahlungsanbieter PayPal abgewickelt, so trägt der Kunde bei einer Stornierung die entstandenen Transaktionskosten (PayPal, Sofort-Überweisung, Kreditkarte) in Höhe von 2,00% für deutsche Kunden. Für Kunden aus Ländern, die nicht der Euro-Währungsgemeinschaft angehören beträgt die Gebühr 5,00%.
§ 10 SEMINARMATERIALIEN, URHEBER- UND NUTZUNGSRECHTE, EIGENTUM
Sämtliche vom Anbieter ausgegebene Onlinekurse, Dokumentationen und Arbeitsmittel werden dem Teilnehmer nur für den vereinbarten Zweck überlassen. Eine – auch nur auszugsweise – Vervielfältigung und/oder Überlassung an Dritte bedarf der ausdrücklichen Zustimmung des Anbieters in Textform. Teilnehmern oder sonstigen Vertragspartnern ist es ebenfalls untersagt, die vom Anbieter ausgegebenen Materialien für Veranstaltungen Dritter zu verwenden oder für diese unter Verwendung der vom Anbieter ausgegebenen Materialien zu werben.
Zuwiderhandlungen können Schadensersatzansprüche des Anbieters nach sich ziehen. Die Urheberrechte an den ausgegebenen Dokumentationen verbleiben beim Anbieter. Das Herstellen von Ton-, Foto-, Film- und Videoaufnahmen durch Teilnehmer ist grundsätzlich untersagt. Ausnahmen bedürfen der ausdrücklichen Zustimmung des Anbieters in Textform. Zuwiderhandlungen führen zum Ausschluss ohne Anspruch auf Erstattung der Seminargebühr. Der Anbieter behält sich zudem Geltendmachung von Unterlassungs- und Schadenersatzansprüchen für diesen Fall vor.
§ 11 DATENVERARBEITUNG ZUR VERTRAGSDURCHFÜHRUNG NACH DEM BDSG, VERTRAULICHKEIT
Der Anbieter ist berechtigt, alle die Geschäftsbeziehung mit dem Vertragspartner betreffenden personenbezogenen Daten im Sinne des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG) zu speichern oder durch Dritte verarbeiten zu lassen. Die detaillierte Datenschutzerklärung des Anbieters ist jederzeit unter https://www.sophiebach.de/datenschutzerklaerung einsehbar.
Im Rahmen eines Trainings bekannt gewordene Daten werden vertraulich behandelt und dienen ausschließlich internen Zwecken. Der Anbieter verpflichtet sich über die im Zusammenhang von Trainingsmaßnahmen bekannt gewordenen Tatsachen zur Verschwiegenheit. Die Teilnehmer sind verpflichtet, persönliche und vertrauliche Informationen, die während eines Seminars von anderen Teilnehmern erfahren werden, vertraulich zu behandeln. Diese dürfen nicht nach außen getragen werden.
§ 12 VERWENDUNG DER BEZEICHNUNG „HYPNOSE-THERAPEUT“
Der Anbieter händigt dem Teilnehmer nach Abschluss seines dortigen Hypnose-Workshops ein institutsinternes Zertifikat „Hypnose-Coach“ aus.
Je nach Land und Bundesland können die Vorschriften bezüglich der Anwendung von Hypnosetherapie und der Nennung des Therapieverfahrens „Hypnosetherapie“ oder „Hypnotherapie“ auf dem Praxisschild, dem Briefkopf, der Website etc. unterschiedlich sein. Jeder Seminarteilnehmer muss sich selbst darüber vergewissern, ob er die für ihn geltenden Gesetze und Rechtsvorschriften einhält.
Jegliche Haftung des Veranstalters für die missbräuchliche Verwendung der Bezeichnung „Hypnosetherapie“ oder „Hypnotherapie“ im Rechtsverkehr und der missbräuchlichen Anwendung der Hypnosetherapie sind ausgeschlossen.
Die Nutzung von 0-Euro-Angeboten, wie z. B. dem Onlinekurs „Hypnose to go!“, führen nicht zum Abschluss und berechtigen nicht zum Erhalt eines Zertifikats.
§ 13 HAFTUNGSBESCHRÄNKUNG, SCHADENERSATZ, GESUNDHEITSRISIKO
Schadensersatzansprüche des Teilnehmers sind ausgeschlossen, soweit nachfolgend nichts anderes bestimmt ist. Der vorstehende Haftungsausschluss gilt auch zugunsten der gesetzlichen Vertreter und Erfüllungsgehilfen des Anbieters, sofern der Teilnehmer Ansprüche gegen diese geltend macht. Vom vorstehenden Haftungsausschluss ausgenommen sind Schadensersatzansprüche aufgrund einer Verletzung des Lebens, des Körpers, der Gesundheit und Schadensersatzansprüche aus der Verletzung wesentlicher Vertragspflichten.
Wesentliche Vertragspflichten sind solche, deren Erfüllung zur Erreichung des Ziels des Vertrags notwendig ist. Von dem Haftungsausschluss ebenfalls ausgenommen ist die Haftung für Schäden, die auf einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Pflichtverletzung des Anbieters, seiner gesetzlichen Vertreter oder Erfüllungsgehilfen beruhen. Sofern aufgrund von Vorerkrankungen oder sonstigen gesundheitlichen Gründen (z.B. Herzschrittmachern etc.) für den Teilnehmer Stress oder sonstige Aufregung zu einer gesundheitlichen Gefährdung führen könnte, hat er dies dem Anbieter vor der Teilnahme an einer Veranstaltung persönlich mitzuteilen.
Eine Teilnahme erfolgt auf eigene Gefahr des Teilnehmers. Der Anbieter widerspricht bereits jetzt jeder Teilnahme von Teilnehmern, bei denen entsprechende gesundheitliche Risikofaktoren bestehen.
Die Teilnahme am Seminar ersetzt keine ärztliche oder psychotherapeutische Behandlung. Mit der Anmeldung bestätigt der Teilnehmer, dass keine psychischen oder körperlichen Erkrankungen vorliegen, die einer Teilnahme entgegenstehen. Im Zweifelsfalle hat der Teilnehmer zuvor einen Arzt zu konsultieren.
§ 14 EINWILLIGUNG IN DIE ÜBERTRAGUNG DER NUTZUNGSRECHTE AN BILD, TON- UND/ODER FILM-, FUNK-, FERNSEH- UND VIDEOAUFNAHMEN WÄHREND DER SEMINARE
Mit der Anmeldung für die Teilnahme an einem Seminar willigt der Teilnehmer ein, dass der Anbieter Ton-, Bild-, und/oder Video-Aufnahmen des Teilnehmers erstellt, die diesen als Teilnehmer der Veranstaltung zeigen. Der Teilnehmer räumt dem Anbieter für diese Aufnahmen die ausschließlichen zeitlich, räumlich und inhaltlich unbeschränkten und übertragbaren urheberrechtlichen Nutzungsrechte und Leistungsschutzrechte ein, insbesondere das Recht zur Bearbeitung, das Recht der öffentlichen Zugänglichmachung, der Aufführung, der Sendung, der Archivierung, sowie das Recht zur Nutzung für die werbende Veröffentlichung in TV- und Printmedien, Webseiten, sozialen Medien und für zum Zeitpunkt dieser Einverständniserklärung unbekannte Nutzungsarten.
Sofern der Teilnehmer im Rahmen des Seminars oder in einem gesondert vereinbarten Rahmen eine persönliche Stellungnahme vor der Kamera oder als Sprachnachricht (O-Ton/Testimonial) abgibt, erklärt er sich damit einverstanden, dass sein Name, die Video-/Tonausschnitte mit seiner Aussage, die verschriftlichte Form einzelner Äußerungen sowie gegebenenfalls von ihm freigegebene weitere Abbildungen und biografische Angaben im Rahmen der werblichen Darstellung und Bewerbung des Angebots des Anbieters verwendet werden dürfen. Diese Einwilligung erfolgt vergütungslos.
§ 15 ERFÜLLUNGSORT, GERICHTSSTAND, ANWENDBARES RECHT
Erfüllungsort ist der Geschäftssitz des Anbieters. Erfüllungsort sowie Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus Verträgen zwischen dem Teilnehmer und dem Anbieter ist der jeweilige Geschäftssitz des Anbieters, soweit der Vertragspartner Vollkaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtlichen Sondervermögens ist.
Der Gerichtsstand gilt auch für andere als die eben genannten Personen, wenn der Vertragspartner keinen allgemeinen Gerichtsstand im Inland hat oder er nach Vertragsabschluss seinen Wohn- und/oder Geschäftssitz aus dem Inland verlegt oder der gewöhnliche Aufenthalt zum Zeitpunkt der Klageerhebung nicht bekannt ist.
Es findet ausschließlich das Recht der Bundesrepublik Deutschland Anwendung.
§ 16 VORBEHALT DER SCHRIFTFORM BEI VERTRAGSÄNDERUNGEN
Zusätzliche und abweichende Vereinbarungen bedürfen zu ihrer Wirksamkeit der schriftlichen Form. Dies gilt auch für die Aufhebung der Schriftform selbst.
§ 17 SALVATORISCHE KLAUSEL Sollte eine der vorstehenden Regelungen unwirksam sein oder werden, so behalten alle übrigen Regelungen dennoch uneingeschränkte Gültigkeit. An die Stelle der unwirksamen Klausel tritt sodann die entsprechende gesetzliche Regelung. Soweit eine gesetzliche Regelung nicht besteht, sind die Parteien dazu verpflichtet, eine Vereinbarung zu treffen, die dem mit der unwirksamen Klausel wirtschaftlich verfolgten Zweck am nächsten kommt.
Stand: 5.05.2026